Hussein K – Prozess – alles richtig gemacht?


Die Mitarbeiter des Jugendamtes wehren sich gegen Vorwürfe, versagt zu haben.
Etliche Zeitungen berichteten über das Gerichtsverfahren.
Wie so oft sind die Texte ziemlich ähnlich.
Stellvertretend verweise ich auf den Artikel der Stuttgarter Nachrichten.

Wenn alle alles richtig gemacht haben, stellen sich doch die Fragen:

  1. Wieso kann ein 22jähriger als 17jähriger durch gehen?
  2. Wieso gilt es durch die Pflegefamilie als gut integriert,
    wenn er täglich Drogen und Alkohol in reichlicher Menge zu sich genommen hat?
  3. Nach welchen Kriterien werden solche Pflegefamilien ausgesucht
    und wer kontrolliert sie?
  4. Warum konnte er ohne Papiere einreisen und was wurde unternommen,
    um die wahre Identität festzustellen?

Wenn wir im Ergebnis einen Mehrfach-Straftäter haben, dessen Identität unklar ist,
dann ist nach meinen Verständnis der Beweis erbracht, dass die Behörden und deren Mitarbeiter eben gerade nicht alles richtig gemacht haben.

Hier ist viel dringender nach der Verantwortung zu fragen.
Es handelt sich schließlich bei allen Mitarbeitern um solche des öffentlichen Dienstes. Diesen obliegt eine Sorgfaltspflicht. Wenn sie durch Aufgaben überfordert sind,
was ich ihnen ja durchaus zugestehe, dann haben sie
zwingend eine Überforderungs-Anzeige zu erstatten.
Das darf niemals eine ausrede für Schlechtleistung sein oder gar eine Rechtfertigung.

Die Dienstaufsicht, die diese Fälle regelt, wird leider zunehmend sträflich vernachlässigt, ebenso wie das Amtshaftungs-Prinzp.
Würden diese praktische Anwendung finden, dann gäbe es solche Missstände nicht.

Nun kann man natürlich wieder nach einem Untersuchungsausschuss rufen.
Das wäre wohl auch angebracht, hilft aber den Opfern nicht.

Wir brauchen wieder ein stärkeres Bewusstsein für die persönliche Verantwortung.
Das gilt sowohl für Bedienstete des Öffentlichen Rechts als auch für unsere Politiker.
Das hat auch ganz viel mit Ehre zu tun.

An Ehre mangelt es unseren Politikern aber schon lange,
sonst wären Politiker wie Merkel und Scholz längst zurück getreten.
Ricarda
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2 Kommentare zu Hussein K – Prozess – alles richtig gemacht?

  1. Zeugenaussage der Pflegemutter:
    „Im Wesentlichen hat er sich selbst versorgt“, sagte die Pflegemutter als Zeugin. Am Familienleben habe er kein Interesse gehabt, sondern sei lieber „mit Freunden unterwegs“ gewesen. „Gab es feste Absprachen, wann er nach Hause kommen sollte?“, wollte die Vorsitzende wissen. „Er sollte telefonisch Bescheid sagen, wo er ist, aber er war nicht besonders zuverlässig“, lautete die Antwort. Feste Regeln habe es nicht gegeben. Bei einem angeblich unselbstständigen 17-Jährigen?

    schreibt die Welt

    Nach welchen Kriterien wurden die Pflegefamilien ausgesucht? Wer hat sie kontrolliert? Welche Vorgaben hatten sie im Umgang mit den Pfleglingen seitens der Behörden?

    Alles richtig gemacht???

  2. Karl-Peter sagt:

    In dem Beitrag sehe ich von der jungen AfD keine Hetze
    und auch kein „RECHTS“, sondern nur:
    Den Finger in die Wunde legen.

    .. und das nennt sich „Whistleblowing“

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