Machtmensch Scholz?

Greift Olaf Scholz nach dem Parteivorsitz?
fragt der Tagesspiegel.
Wenn einer die Sozialdemokratie retten kann,
dann Scholz, führt sie weiter aus.

Ich habe mich in letzter Zeit intensiver mit der Sozialdemokratie beschäftigt.
Mir war aufgefallen, dass Scholz es in Interviews vermeidet „ich“ zu sagen.
Er sagt nicht „Ich habe den G 20-Gipfel falsch eingeschätzt und gebe diesen Fehler zu.“
Scholz schwafelt ständig von der Sozialdemokratie.

Ich habe mir einige Dokumentationen angesehen über die Rolle der Sozialdemokratie in der Weimarer Republik im Zusammenhang mit der Machtergreifung Hitlers.

Auffällig war, dass die Machtergreifung wohl nur möglich war,
weil der linke Flügel der SPD mit dem Rest der Partei zerstritten war.

Heute findet sich dieser linke Flügel in der Partei Die Linke wieder.
Diskussionen darüber, ob heute eine Bundesregierung aus rot-rot-grün
gebildet werden könnte, scheitern noch immer an dieser Zerstrittenheit.
Es geht um die Idiologie der beiden, also auch um Sozialdemokratie.

Was Olaf Scholz, seine Parteigenossen und die Sozialdemokratie bis heute nicht verstanden haben, ist, dass sie sich selbst überflüssig gemacht haben.
Das haben auch die Gewerkschaften nicht verstanden.
Das Abendblatt übrigens auch nicht, das meint:
Scholz habe nicht Schaden genommen durch den G 20-Gipfel.

—————-

Die Bürger definieren sich nicht mehr über Arbeit.
Viele fragen nach dem Sinn des Lebens und finden ihn gerade nicht in der Arbeit.
Und Scholz will noch mehr Bildung, die Kindern noch früher den Eltern entreißen und in Kitas mit der Wissens-Anhäufung beginnen.
Die Eltern dagegen wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen
und streben die 20 oder 30 Stunden-Woche an.
Wie könnte das erreicht werden ?

Durch ein BGE-Bedingungsloses Grundeinkommen !

Das jedoch lehnt Scholz strikt ab.
Auch Andrea Nahles hat sich dagegen ausgesprochen.
Für die SPD ist die Idee noch nicht einmal wert, diskutiert zu werden.

Die SPD klammern sich geradezu an die Idiologie von Arbeit für alle und Vollbeschäftigung und sind im Arbeiterdenken ihrer Gründerzeit verhaftet.

Wer so gestrig denkt, hat sich tatsächlich überflüssig gemacht.
Die Wähler haben das verstanden.  – Olaf Scholz nicht.

Wenn die SPD sich diesen Ideen nicht öffnet, hat sie tatsächlich ausgedient.
Wenn sie tatsächlich neue Wähler gewinnen will, dann braucht sie nicht nur
jüngeres Personal, sondern muss ihre Sozialdemokratie über Bord werfen.
Mit einem Scholz dürfte das wohl eher nicht klappen.

Olaf Scholz sollte mal Precht zuhören:

und zum Thema Bildung:

Mehr zu Olaf Scholz

Ricarda
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