Claudia Roth – Schweigeminute für Opfer gehört nicht zur Tagesordnung zur Geschäftsordnung

Ein AfD-Abgeordneter nutzt seine Redezeit für eine Schweigeminute.
Das passt Claudia Roth nicht.
Man mag es gut oder schlecht finden, dass der Abgeordnete
seine Redezeit dafür genutzt hat.
Die Schweigeminute allerdings abzubrechen, finde ich respektlos.
Roth hätte nach der Minute darauf hinweisen können.

Klarstellen möchte ich, dass ich kein Freund von diesen Schweigeminuten bin.
Schon als Kind waren sie mir suspekt. Irgendwer ordnet Trauer auf Knopfdruck an,
alle bemühen sich den Ausdruck von Trauer in ihre Mimik zu katapultieren
und nach 60 Sekunden geht es zur Tagesordnung über.
Da wird wieder debattiert, gelacht, geschimpft, je nachdem was gerade Tagesordnung ist. Ich fand es immer abstoßend, sowohl die mir aufgezwungene Trauer,
als auch der Wechsel zurück – ohne jede Zeit inhaltlicher Auseinandersetzung.

Schweigeminuten haben etwas Aufgesetztes, Künstliches und Verlogenes.
Deshalb beteilige ich mich nicht daran, d.h. ich stehe auf, schaue mir das Theater an
und denke mir meinen Teil, bin manchmal überrascht, dass andere auch nicht die Augen schließen oder auf ihre Schuhe schauen und meine, das ist ein überholtes Ritual.

Dennoch respektiere ich es, wenn andere in diesem Ritual aufgehen.
Jedem das Seine.

Genau das hätte Claudia Roth auch tun können.
Respekt und Toleranz sind aber leider nicht ihr Ding.
Oder anders ausgedrückt:
Claudia Roth erwartet Toleranz und Respekt, egal ob es um die Türkei geht,
Homosexuelle oder Minderheiten, sie respektiert aber Anderheiten nicht.

Ich konnte übrigens noch nicht heraus finden, ob es zum Thema
Schweigeminute im Bundestag eine Richtlinie gibt.

Oha.  – War das denn auch ordnungsgemäß angemeldet
oder fliegt ihr das jetzt um die Ohren ?

Schweigeminute Roth

Dieses böse Internet aber auch…
.                                                     Ricarda

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Ein Kommentar zu Claudia Roth – Schweigeminute für Opfer gehört nicht zur Tagesordnung zur Geschäftsordnung

  1. Claudia Roth hat ihr aggressives Verhalten im Bundestag versucht zu rechtfertigen. Abgesehen einmal davon, dass ich die Frau permanent aggressiv finde, macht es die Sache wohl nicht besser. Sie schreibt:

    „Hinzu kommen in Jahrzehnten entwickelte Formen der Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen – im Ältestenrat, auf Ebene der Parlamentarischen Geschäftsführung, im Präsidium. So soll verhindert werden, dass jeder über alles spricht – was unsere parlamentarische Demokratie schlichtweg lahmlegen würde.“

    Genau das können viele Bürger nicht mehr ertragen. Langeweile im Bundestag, keine kontroversen Debatten mehr – bei Strauß und Wehner hat es sich ja noch gelohnt sich das Theater anzusehen – und die Ergebnisse sind Verdrossenheit, geringe Wahlbeteiligung, ein Höhenflug der AfD und der Sinkflug von SPD und Grünen.

    Roth will es nicht verstehen oder sie kann es wirklich nicht verstehen.

    Das rechtfertigt sicher keine Straftatbestände, wie Drohungen und Beleidigungen. Die verurteile ich scharf. Ohne Claudia Roth und andere grünschräge Vögel im Bundestag wären wir aber wohl deutlich besser dran.

    Die von ihr beschriebenen Absprachen stehen nach meinem Empfinden der Pflicht des Abgeordneten entgegen, nur seinem Gewissen zu folgen. Nun ist da also eine neue, frische Fraktion, die diese Klüngelei bloß stellt.

    Dann darf ich an dieser Stelle einmal an den Einzug der Grünen in den Bundestag erinnern. Sonnenblumen, Pullover, Strickzeug…. alles schon vergessen?

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