Politik ist ein schmutziges Geschäft

So sagt es der Volksmund.

Die FAZ beschäftigt sich mit
der Personalie Sigmar Gabriel.

Abgesehen einmal davon, dass ich selten nachvollziehen kann, wie Medien und Umfragen zu Ergebnissen kommen, wie „Gabriel sei der beliebteste Politiker“ oder „Scholz jetzt dritt-beliebtester Politiker“ und
ich meine, dass da wohl eher der Wunsch der Vater
des Gedanken ist;
So gibt es doch immer noch Informationen,
die mich staunen lassen.

So schreibt die FAZ:

Tatsächlich heißt es im Umfeld der SPD-Führung um Nahles und Scholz,
man suche intensiv nach einer Alternative zu Gabriel.
Man sei seiner überdrüssig.
Man sehe aber auch, dass dieser sich wehre.

Das ist genau der Eindruck, den ich seit langer Zeit habe.
Olaf Scholz zieht mal wieder im Hintergrund die Fäden und
versucht grinsend von sich selbst abzulenken.
Man munkelt schon lange, dass es Absprachen
zwischen Scholz und Nahles gäbe.

So finde ich es auch interessant, was nicht gesagt oder gezeigt wird.
Am Rosenmontag sah man Nahles so:

Und ?
Hat irgendwer von euch Scholz auf einem Wagen gesehen?
Habe ich was verpasst?

Oder hat es etwa das
G 20-Desaster auf einen Umzugswagen geschafft?

.
Scholz
versteht es meisterhaft sich unsichtbar zu machen.

Wir machen ihn sichtbar!

Jetzt kommt zunächst die Abstimmung der Genossen zum Koalitionsvertrag,
dann kommen die Personalratswahlen im Mai 2018 und danach schauen wir mal,
ob die Karten in Hamburg neu gemischt werden.

Die Frankfurter Allgemeine handelt Dressel bereits als Scholz-Nachfolger.
Es mag sogar sein, dass er dazu gemacht wird und im Gegensatz zu Scholz ist
Dressel gebürtiger Hamburger. Er wirkt aber eher etwas behäbig.

Ein Sympathieträger, der andere begeistern könnte,
ist der eher im Hintergrund wirkende Dressel nicht.
Trepoll ist das übrigens auch nicht.
Bliebe der Gedanke, das Feld einer Frau zu überlassen,
aber auch da kommt mir spontan niemand in den Sinn,
von dem ich denke, dass er die Hamburger begeistern könnte
und in der Lage wäre die Mehrheit hinter sich zu versammeln.

Jeder, der Scholz nachfolgt, dürfte es schwer haben.

Den Fehler, einen Schulz als Heiland aus dem Hut zu zaubern,
wird die SPD hoffentlich nicht wiederholen.

Nachtrag:

Die SPD will Nahles zum Nachfolger von Schulz machen.
Sie soll das Amt zunächst einmal auf Ernennung übernehmen.
Das jedoch sieht die Satzung gar nicht vor und wen wundert es?
Die Basis rebelliert.
Die Genossen haben die Schnauze voll von Vereinbarungen im Hinterzimmer,
und nun kriegen die Vorstände wohl auf die Fresse von der Basis.

Wer braucht nun noch Kasperletheater ?
.                                                                               Ricarda

.
.
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Ein Kommentar zu Politik ist ein schmutziges Geschäft

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    ich kann nur sagen, weg mit allen Politikern aus der letzten Zeit, ob Gabriel,Scholz oder wie sie auch immer heißen mögen, junge und noch nicht belastete Politiker sollte in die Ämter kommen, denn mit Blick auf Österreich haben die es sogar mit ihren jungen Kanzler vorgemacht !

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