SPD Parteitag – weiter so mit Merkel

Es war zu befürchten.
Vor allen Dingen die alten Genossen wollen in die Groko.
Damit meine ich Leute wie Nahles, Schulz, Scholz, Gabriel usw.

Sie machen wieder den Steigbügelhalter für Merkel.
Gut gefallen haben mir gestern einige Jusos,
die konsequent forderten, die Partei in der Opposition
zu erneuern, auch personell.


Kevin Kühnert
(SPD) Bundesvorsitzender der Jusos – Jusos gegen GroKo

Auch, wenn ich Kühnert´s Ansichten zum Familien-Nachzug nicht teile
und Grenzen für mich kein teuflisches Symbol sind,
sondern eines für Recht und Ordnung –  Kevin Kühnert gefällt mir gut.

Er brüllt nicht – wie Nahles – er jammert nicht – wie Schulz –
er schwafelt nicht – wie Scholz… angenehm ihm zuzuhören.

Es gab einige gute Reden gestern.
Die Jusos und einige andere wollen sich weiter stark machen für die NoGROKO.

Gerlinde Schermer (Berlin)  war klasse:

Der SPD wünsche ich, dass sie krachend scheitert in den Verhandlungen,
womöglich am Ende aufgeben muss – wie Lindner – weil Schulz glaubt,
es gäbe keine Obergrenze und Seehofer glaubt es gäbe eine und sich beide
auf dieselbe Formulierung in den Sondierungsgesprächen beziehen.
Sollten sie so weichgespült formulieren, dass wieder beide behaupten
der große Sieger zu sein, dann kann man nur hoffen, dass die SPD-Basis
sich kein X für ein U vormachen lässt.

Die SPD will nicht verstehen, dass Merkel abgewählt wurde,
dass die GroKo abgewählt wurde, und wenn sie wieder den Steigbügelhalter für Merkel macht und sich einredet, das sei alternativlos, dann wird sie den steilen Senk-Flug erleben.

In zahlreiche Kommentaren während der Debatte gestern erklärten langjährige Mitglieder, sie würden jetzt endgültig ihr Parteibuch zurück geben.
Schauen wir mal, ob se es umsetzen.

Und ganz nebenbei kursiert das Gerücht: Olaf Scholz wolle Finanzminister werden.
Da werden die Pöstchen also schon verteilt, bevor eine Regierung im Ansatz gebildet ist. Und Scholz bricht schon wieder sein Wort.

Etwas anderes ist von der SPD ja auch gar nicht mehr zu erwarten.

Deutliche Worte für die Sozen findet Gerhard Stefan Neumann.

Die Zukunft wird es zeigen.

und dann noch das:
Ein Kommentar von Claus Strunz:

“ Die prominenteste Tote Deutschlands – Die SPD “
“ Selbstmord aus Angst vor dem Tod !“
.                                                                   Ricarda  

… und zum Frühstücks-Fernsehen

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2 Kommentare zu SPD Parteitag – weiter so mit Merkel

  1. Poseidon sagt:

    Die Volksverräter werden dafür bezahlen. Früher oder später.
    Das Volk wird diese abgebrühten Politirren zum Teufel jagen.
    Warscheinlicschon früher …

  2. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    mir hat der kleine Mann Kevin Kühnert mit seinen 1,70 cm wie er sagte sehr gut gefallen und ich hätte es ihm sehr gegönnt mit seinen Einsatz, seiner Einstellung und Vorstellung, seiner Ruhigen und Sympathischen Art, das er an sein Ziel angekommen wäre, denn er lag Goldrichtig mit seiner Sichtweise.
    Er (!) und andere Jusos haben das Herz an der richtigen Stelle und denken erst an die Partei und dann an sich selbst !
    Bei den anderen Herrschaften handelt es sich um Macht besessene Politiker der älteren Generation die erst einmal nur an sich denken und dann irgendwann mal an die Partei, was die einen fast 50% die für diese ältere Generation gestimmt haben wohl nicht sehen und begriffen haben.

    Die jungen Jusos haben offen gelegt wo die Probleme der SPD liegen und wollten endlich eine Erneuerung der SPD erreichen, die die einzig richtige und letzte Chance wäre.
    Auch wenn einen der Schalk im Nacken sitzt, durch Neuwahlen hinter die AFD zu fallen, was wohl auch passieren wird, so könnte man mit Jusos von der ART in der SPD diese später wieder dorthin bringen wo sie einmal war.
    Denn nur an einen Machterhalt zu denken wie die alten in der SPD und zu hoffen in der Groko so über die runden zu kommen und sehr wahrscheinlich zu hoffen danach wieder besser dazustehen wird nach hinten los gehen, aber den älteren in der SPD wird wohl schnuppe sein, denn 4 Jahre ist eine Zeit wo man sich notfalls auch andere Posten zuschachern könnte, falls es weiter schief geht.

    Deswegen wundert es uns doch nicht so sehr, das das Gerücht um Olaf Scholz nicht nur ein Gerücht sein wird, sondern in den Hinterzimmern schon Verteilungen stattfinden werden die ein geschachere um Posten gleichsetzen!

    Hier sehen die Bürger und Bürgerinnen dieses unseres Landes mal das wirkliche Gesicht von Politikern um ihren Machterhalt mit der Einstellung :

    „Erst Sie und dann das Land“ !

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