Scholz kennt die Hamburger nicht!

Olaf Scholz wurde in Osnabrück geboren und ist
in Hamburg zur Schule gegangen.
Während seiner politischen Laufbahn war er überall.
Er hat sich auch in Hamburg aufgehalten und wurde sogar Bürgermeister.

Ich würde ihn jedoch nie als Hamburger bezeichnen.
Er ist und bleibt Quiddje !
Scholz´s Herz schlägt für – ja wofür eigentlich ?
Für sich, die Sozialdemokratie, den Machterhalt ?
Niemand weiß es so genau.

Das Abendblatt schreibt:

 

Mangel an Glaubwürdigkeit?

Es ist das Paradox dieses intellektuellen und fachlich ausgesprochen versierten Politikers, dass es ihm extrem schwer fällt, in Krisensituationen Empathie und Gefühle zu zeigen. Hinzu kommt die fast nicht vorhandene Neigung, Fehler einzugestehen. Für Scholz, der immer alles im Griff haben will, käme das dem Eingeständnis eigener Schwäche gleich – undenkbar für ihn. Andere sehen das als ein Zeichen intellektueller Arroganz und eines Mangels an Glaubwürdigkeit.

In Hamburg ist das ein NO-GO. Ich habe inzwischen mit vielen abgeordneter unterschiedlicher Parteien gesprochen und war erstaunt in ihnen ehemalige SPD-Mitglieder gefunden zu haben, die die Partei wegen Scholz gewechselt haben. Die einen zur CDU, andere zur Linken… sie haben Scholz´Art durchzuregieren nicht mehr ertragen. Da hilft es auch nicht, dass viele Flüchtlinge der SPD beigetreten sind aus Dankbarkeit, die erhofften, dadurch Asyl zu bekommen. Das habe ich selbst einmal bei einem Stadtteilgespräch erlebt. Das Problem wird sich erledigt haben, wenn diese Menschen merken, dass die SPD sich auch nicht über Gesetze hinweg setzen kann.

 Weiter:

Dabei war schon das, wenn auch knappe Nein der Hamburger zur Ausrichtung Olympischer Spiele Ende 2015 Scholz kräftig in die Parade gefahren. Überhaupt scheint auf jeden Fall mindestens die Hälfte der Bevölkerung von allen allzu hoch fliegenden Ideen wenig zu halten. So zeigte die in diesem Jahr geführte Diskussion darüber, ob Hamburg eine Weltstadt werden müsse (oder schon sei), deutliche Reserven bei vielen Menschen solchen Ansprüchen gegenüber. Auch der im Grunde erfreuliche, nicht zuletzt durch die Anfang des Jahres eröffnete Elbphilharmonie verstärkte Tourismus-Boom ist etlichen Hamburgern zunehmend suspekt.

Scholz versteht bis heute nicht, dass der Hamburger gern zurückgezogen lebt. Er will nichts mehr als in Ruhe die Früchte seiner Arbeit genießen. Dazu mag es ja gehören ab und an mal nach Finkwarder zu schippern, am Elbestrand in der Sonne zu liegen, um die Alster zu joggen und Schiffe zu gucken. Aber ständig Rammydammy, das ist etwas für die Touris und von denen gibt es inzwischen zu viele. In Bussen, U-Bahn oder S-Bahn hört man ja kaum noch deutsch – und platt schon gar nicht.

Weiter:

Bemühen um weltweite Aufmerksamkeit

Scholz‘ Bemühen um weltweite Aufmerksamkeit für die Stadt belegt auch, dass er – erfolgreich – alle diplomatischen Hebel in Bewegung setzte, um den kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau als Botschafter von Liberalität und Integration im Februar als Ehrengast des Matthiae-Mahls ins Rathaus zu holen. Nicht nur, weil dieses protokollarische Großereignis des ältesten noch begangenen Festmahls der Welt an vielen Hamburgern vorbeigegangen sein dürfte, entsteht gelegentlich der Eindruck, dass die ehrgeizige Agenda des Bürgermeisters und die Gefühlslage und Lebensrealität der wählenden Hamburger doch recht weit auseinander klaffen. Auch darin liegt ein gewisses Paradox für Scholz im mittlerweile sechsten Amtsjahr.

Da scheint des Pudels Kern zu liegen. Scholz geht es um Scholz. Hamburger haben für so etwas ein feines Gespür. Er wird die Quittung dafür bekommen. Seine Pläne die Elbe mit einem Scholz-Phallus-Symbol zu beglücken, rufen schon jetzt erste Bürgerinitiativen dagegen auf den Plan. Es wird wohl Zeit diesen Bürgermeister endlich zum Teufel zu jagen, damit Hamburg wieder die schöne grüne Stadt an der Elbe wird.

Gigantomanie braucht hier niemand !

Ricarda

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