Julian Reichelt – eine andere Sicht


00:01:06  –  19.10.2021

In den Medien scheint große Einigkeit zu bestehen.  – Oder doch nicht ?

Angenehm überrascht war ich über einen Beitrag von Weltwoche-daily,
der doch ausgewogener zu sein scheint.

Birgit Kelle schreibt dort:

«Machtmissbrauch» und «Sexismus» rufen die einen.
Der Konzern selbst schreibt,  den Vorwurf sexueller Belästigung
oder Übergriffe habe es nie gegeben,  sondern nur
.                                   «einvernehmliche Liebesbeziehungen».

Frauen haben profitiert,  weil sie wegen sachfremden Talenten befördert wurden.
Das ist allerdings kein Verbrechen, sondern ehrlicher Weise in nahezu jeder Firma
an der Tagesordnung.

Menschlich ist es auch verständlich, dass jemand seinen Partner unterstützt und fördert. Es gibt Unternehmen,  bei denen es nicht geduldet wird,  wenn Paare im selben Unternehmen beschäftigt sind und solche,  die es tolerieren oder sogar fördern.

weiter:

Selbst Friede Springer hat als Nanny bei den Kindern ihres späteren Axel angefangen.

und:

Weder der Verlag noch Reichelt bekommen bis dato mitgeteilt,  was von wem gegen ihn vorgebracht wird.

Das ist übrigens der Grund, weshalb wir in der Mobbing-Zentrale
grundsätzlich keine Betroffenen an Medien vermitteln,  wenn
diese nicht bereit sind mit vollem Namen und Gesicht zu erscheinen.
Anonym kann man alles behaupten und die Gegenseite hat keine Chance,
Vorwürfe zu entkräften.

Sie fragt provokant:   Sex nur noch in derselben Hierarchiestufe ?

und stellt fest:

Sicher ist nur,  dass hier noch gar nichts sicher ist.

Ich habe mich gefreut über diesen Beitrag.
Mathias Döpfner erklärte,  Julian Reichelt habe gelogen.
Er habe abgestritten, noch in einer Beziehung zu einer Bild-Mitarbeiterin zu sein
und es letztlich zugeben müssen.  – Das hat letztlich zu seiner Entlassung geführt.

Ob das vor  einem Arbeitsgericht Bestand haben würde,  frage ich mich.
Dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen.  In was für einer Zeit leben wir.

Wie war das doch früher noch gleich ?

00:02:3028.03.2014

Und ganz nebenbei mal etwas Eigenwerbung :

Wir bieten unser Abgrenzungstraining an.
Da lernt man u. a. „NEIN“ zu sagen.

Für alle, die meinen, man dürfe den
Annäherungsversuch eines Vorgesetzten
nicht ablehnen.
.                                                      Ricarda

.
.
.
:

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