Julian Reichelt – Investigativteam Ippen

Wer steckt hinter diesem Investigativ-Team ? 


00:00:35 (+ 10 Vorspann)

Wer ?

Auf ihrer eigenen Seite wird erklärt:

Grundsätzlich interessieren alle Informationen, bei denen es
um den Missbrauch von Macht geht.
Interessant sind Dinge für uns, wenn sie bisher nicht oder kaum
öffentlich bekannt sind oder zusätzliche Belege liefern für
einen Missstand, der bereits öffentlich diskutiert wurde.

Wir versuchen stets Dinge ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen,
die andere, mächtige Personen nicht veröffentlicht sehen wollen.
Ob eine Geschichte für BuzzFeed News interessant ist,
lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären.

weiter:

Einige unserer Schwerpunkt-Themen sind:

  • Umwelt- und Gesundheitsschutz,
  • Arbeitsausbeutung,
  • sexualisierte Gewalt
  • und Machtmissbrauch,
  • Hass und Gewalt gegen die LGBT*-Community, 
  • Korruption
  • und digitaler Betrug.

Das mag gut gedacht sein,
scheint aber schlecht gemacht,
trotz der vielen Auszeichnungen,  denn:

Es werden keine Informationen über eine Quelle veröffentlicht,
denen die jeweilige Person nicht zustimmt.

Wenn sich jemand entscheidet, über eine mutmaßliche Straftat
(etwa sexuelle Belästigung) mit BuzzFeed News zu sprechen,
steht das in keinem Zusammenhang mit einem strafrechtlichen Prozess.

Wer mit Journalist*innen spricht, muss deshalb niemanden anzeigen.
Und auch wir Journalisten geben die mutmaßlichen Straftaten
nicht an die Polizei oder andere Dritte weiter.
Auch ist es nicht zwingend notwendig,  dass
die Person mit ihrem Namen an die Öffentlichkeit geht.

Das jedoch,  macht die Arbeit dieser Gruppe fragwürdig.

Es darf jemand anonym  beschuldigt werden,
er darf sich jedoch nicht juristisch wehren.

Der Ruf einer Person wird durch die Veröffentlichung beschädigt,
aber die Verursacher,  also die sogenannten Quellen,
können nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Das hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun.

Im Fall Kachelmann war lange unklar, wer Täter und wer Opfer ist.
Das wurde in einem ordentlichen Gerichtssaal geklärt.
Selbst, wenn es zu einer Klage gegen den Ippen-Verlag käme,
ist nicht transparent, bis zu welcher Höhe der Verlag in der Lage wäre, zu haften,
und hier im Fall Julian Reichelt, würde ich immer eine Klage in USA empfehlen,
die auch durchsetzbar wäre.  – Dann würden wir uns in für Deutschland utopischen Schadensersatzsummen bewegen.

In diesem Team tätig sind:

Juliane LöfflerJuliane Löffler ist Senior Reporterin bei BuzzFeed News
und recherchiert vor allem zu LGBT* und Frauenrechtsthemen.
Zuvor war sie Online-Redakteurin bei „der Freitag“.

Katrin LanghansKatrin Langhans, Jahrgang 1987,
arbeitet als Redakteurin im Ressort Investigative Recherche.
Ihr Spezialgebiet: Internationale Datenrecherche und Geschichten,
die einen Blick hinter die Kulisse der Agrar- und Entwicklungspolitik werfen.
Als Teil des Teams, das die Panama Papers enthüllte, wurde sie mit
dem Nannen Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet
.
Süddeutsche

Marcus EngertMarcus Engert ist Senior Reporter im Bereich
Investigation und Deputy Head of News im Deutschland-Büro von BuzzFeed News. Zuvor war er Mitgründer und Chefredakteur von detektor.fm, welches unter anderem als „Beste Innovation“ mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet wurde.
Marcus Engert war als freier Journalist und Autor u.a. für den BBC World Service in London, verschiedene ARD-Anstalten und bei der Nachrichtenagentur dapd tätig und unterrichtete als Lehrbeauftragter und Dozent an verschiedenen Universitäten und Journalistenschulen.
Bei BuzzFeed News produziert Marcus Engert unter anderem auch den Podcast
Unterm Radar„. Medienanstalt

Daniel Drepper

Daniel Drepper  schreibt:

Vor meinem Wechsel zu BuzzFeed News habe ich Correctiv mit-gegründet, Deutschlands erstes gemeinnütziges Recherchezentrum.
Dort war ich drei Jahre lang Senior Reporter und habe
unter anderem zu Problemen im Gesundheitswesen,
in der Arbeitswelt und der Justiz recherchiert. 

So gut gemeint das Anliegen sein mag, gegen Machtmissbrauch setze ich mich ja auch ein, so fraglich ist für mich die Vorgehensweise.  –  Correctiv sehe ich persönlich skeptisch.

(Die anderen drei ( 3 ) scheinen keine eigene Homepage zu haben.

(Dirk Ippen = GOOGLE-Suche)

Dirk Ippen, der die Veröffentlichung zunächst zurück-gehalten hatte,
hat laut wikipedia:

Vermögen:

Das Vermögen von Dirk Ippen wird auf der Liste der
500 reichsten Deutschen
vom deutschen Manager-Magazin
mit ca. 550 Millionen Euro angegeben.
(Stand 2014).

Man darf aber sicher davon ausgehen, dass die Haftung der Einzelverlage begrenzt ist.

Problematisch bei dieser Arbeitsweise ist für mich,
dass es im Falle eines Gerichtsverfahrens seitens des Verlages
keine Zeugen geben wird, denn den „Quellen“ hat man ja
Anoymität zugesichert.

Dann würde es sich womöglich bei den Behauptungen
um unwahre Tatsachenbehauptungen handeln.
Bei der Pressekammer Hamburg kann so etwas
schon mal bis 250.000 € kosten.
So steht es im Kleingedruckten.
.                                                    Ricarda

.
.
.
:

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