Flüchtlingsursuchen vor Ort bekämpfen

Lafontaine erklärt, dass man mit 100,– € vor Ort ein Vielfaches dessen erreichen könnte, von dem, was wir erreichen, wenn die Flüchtlinge nach Deutschland geholt werden.

Das entspricht genau meiner Sichtweise.
Es ist einer der Gründe, weshalb ich mich in der Arbeitsgruppe Oromo engagiere.

Unser Ziel ist es dort, Gelder einzusammeln, um
den nach Kenia geflüchteten Oromo ein monatliches Grundeinkommen
von € 40 direkt zu überweisen.
Davon kann dort eine vierköpfige Familie einen Monat leben.

Vorbild ist für uns das BGE-Projekt in Kenia.

Würde man die Merkel-Politik beenden und Waffenexporte verbieten,
dann könnte man mit dem Geld, dass jetzt in Waffen gesteckt wird
ALLE Afrikaner ernähren.
Niemand müsste sich auf den Weg nach Deutschland machen.

Statt Afrika auszubeuten und dort Rosen für uns anzubauen,
könnten wir unser eigenes Konsumverhalten ändern und sorgsam
mit Grund und Boden umgehen.
Das müssen wir auch, wenn auf diesem Planeten weiter Menschen leben sollen.
Jeder Einzelne trägt diese Verantwortung.

Ein gelungenes Beispiel finden wir in Ägypten:

Wir dagegen nehmen den Afrikanern das Land weg,
vertreiben sie von ihren Feldern, lassen sie hungern
und dursten und liefern ihnen dann unsere Überschüsse an Milch,
billig produzierten Hühnerbeinen und machen sie abhängig.

Wir sind Exportweltmeister.  – Darauf ist Merkel stolz.

Und die SPD trägt diese menschen-verachtende Politik mit.

Kauft regionale Produkte !
.                                                    Ricarda

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2 Kommentare zu Flüchtlingsursuchen vor Ort bekämpfen

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    das denke ich auch, mit welcher Summe auch immer und man darf dabei nicht vergessen, die Menschen bleiben dann auch in ihrer Heimat und Umgebung, mit Familie und Freunden, sowie in einen Land wo sie geboren und aufgewachsen sind, was ihnen nicht fremd ist !

    • So einfach ist das nicht. In Äthiopien werden die Oromo verfolgt, ins Gefängnis gesperrt und abgeschlachtet. Also fliehen sie nach Kenia. Dort könnten sie unterstütz werden. Nach Oromia können sie nicht zurück, solange die politische Lage so schwierig ist. Es ist aber auch keine Lösung alle nach Deutschland zu holen. Unsere Regierung muss die Fluchtursachen bekämpfen und das beginnt damit, keine Nahrungsmittel dort hin zu exportieren. Die Bauern vor Ort können ihre Produkte nicht mehr verkaufen und die Regierung vertreibt sie von ihrem Land.

      Merkel war nicht im Stande, Klartext zu reden. Im Gegenteil. Sie lobte Äthiopien als demokratisches Land.

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