Ladenöffnungszeiten ohne Vorschriften

Ricarda

Das ist mal ein Vorschlag nach meinem Geschmack.
Und so etwas kommt ausgerechnet aus Bayern !

BR24 berichtet, dass die FDP-Jugend sich mit ihrem Wahlprogramm durchgesetzt hat.
Ladenbesitzer sollen nicht nur entscheiden,
wann sie montags bis sonnabends geöffnet haben,
auch mit der heiligen Sonntagsruhe soll es vorbei sein.
Das wird mit Sicherheit den Gewerkschaften
nicht schmecken.

Mir ist es recht, wenn jeder selbst entscheiden kann, wann er geöffnet haben will.
Wenn es sich nicht lohnt, wird es sich nicht durchsetzen.

In Hamburg haben wir es vergleichsweise gut.
Wir haben nicht nur den Fischmarkt, sondern auch die Wandelhalle,
den Flughafen, geöffnete Kioske und Bäckereien, zahlreiche Hofläden…

Wer Sonntags einkaufen will, findet dazu immer die Möglichkeit.

Übrigens:
Viele Arbeitnehmer arbeiten gern Sonntags, weil es Zuschläge gibt.
Man hat dafür in der Woche frei, wenn die Läden nicht so voll sind.
Etwas mehr Freiheit und weniger Staat würde uns dabei wohl gut tun.

Wem auch das nicht mehr genügt, der kauft halt online ein,
bemüht den Pizza-Service oder bummelt über die zahlreichen Flohmärkte.

Ich finde den Vorstoß gut, auch wenn die Partei
wenig Chancen haben wird,  ihn durchzusetzen.
.                                                                              Ricarda

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4 Kommentare zu Ladenöffnungszeiten ohne Vorschriften

  1. Karl-Peter sagt:

    In den 50-er Jahren gab es in Hamburg alle paar Meter
    einen „Tante Emma-Laden„.
    Ich weiss noch, dass ich als Kind oft „runtergeschickt“ wurde um irgendetwas
    von Tante Emma zu besorgen. Das war zu jeder Tages- und Nachtzeit der Fall.
    Natürlich wurde auch nichts bezahlt, sondern
    (fast) grundsätzlich von ALLEN „angeschrieben“.

    Warum sollten wir nicht JEDEM Unternehmer selbst gestatten
    sein Geschäft und seine Öffnungszeiten so zu führen, wie er es will ?
    Er steht doch in seiner eigenen Verantwortlichkeit.

    … und ob sich ein Verkäufer z. B. auf Sonntags-Arbeit einlässt
    ist doch seine eigene Verhandlungs-Sache und Verantwortlichkeit,

    Ich weiß, das viele WochenEND-Arbeiter es begrüßen ihr Wochenende
    in der Woche zu haben; z. B. in ihrem Wohnwagen an der Ostsee etc.,
    (da ist es halt viel ruhiger).

    Grundsätzlich:
    Viele Gesetzte sind unnötig und engen nur ein.
    Die Eigenverantwortlichkeit sorgt für viel mehr Freiheit.

    • Karl-Peter sagt:

      … leider ist ein Großteil der Menschen noch nicht reif für so viel Eigenverantwortlichkeit, weil ihr eigenes EGO wichtiger ist,
      als die Mitmenschlichkeit und Ehrlichkeit, sonst hätten wir
      längst schon ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ und
      sehr, sehr viel Freiheit in unserem TUN.

  2. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    ich halte nichts von langen Ladenöffnungszeiten, denn mir tun die meisten Verkäufer und Verkäuferinnen einfach nur leid und das gerade wenn sie Familie haben !

    Außerdem finde eine Einhaltung des Lärmschutzes auch sehr wichtig, was gerade für Wohngebiete sehr wichtig ist.

    Geld ist für die Menschen nicht mehr alles geworden, das umdenken an Gesundheit und Freizeit ist stark in den Vordergrund gekommen.

    Deshalb, lieber die Finger weg von solchen Ideen und lieber weiter an Vereinigung von Familie und Beruf nachdenken und der drohenden Digitalisierung herr werden in Zukunft !

    • Es ist doch niemand gezwungen als Verkäufer zu arbeiten. Warum sollen die, die das möchten, es nicht dürfen?

      In Wohngebieten? Tante-Emma-Läden gibt es doch schon kaum noch.

      Diese Gesetze kommen noch aus einer Zeit, als fast alle sonntags brav in die Kirche gingen. Das ist sowas von von vorgestern!

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