Kinder brauchen keine Kitas, sondern Eltern

Olaf Scholz – der Kinderlose – will die Kinder noch früher von den Eltern trennen und möglichst eine bundesweite Frühförderung durchsetzen. Aber mit welchem Ziel?

Ich sehe diese Entwicklung mit großer Sorge.

Meine Kinder hatten überwiegend eine Mutter und Nur-Hausfrau, als sie klein waren, der jüngste nach ganz kurzer negativer Kita-Erfahrung eine Tagesmutter aus dem Freundeskreis, also auch einen Familienverband.

Scholz will Kinder frühst möglichst auf die Schule und spätere Berufsausbildung vorbereiten. Warum? Weil ihm billige Arbeitskräfte fehlen, die vor lauter Angst vor Hartz IV jedem Drecksjob annehmen. Mit echter Bildung hat das nichts zu tun. Mit freier Entfaltung der Persönlichkeit, wie das Grundgesetz sie vor sieht, hat das noch weniger zu tun.

In Kitas werden die Kleinsten bereits mit Genderwahnsinn, Integration und sexueller Vielfalt konfrontiert – oft gegen den Willen der Eltern, manchmal ohne das Wissen der Eltern. Es macht unsere Kinder krank. Man wartet gar nicht mehr damit, bis die Schulpflicht greift. die kleinen Kinderseelen werden jetzt schon vorher zerstört.

Wo bleibt der Raum für Rückzug, die Zeit auf der Schaukel einfach zu träumen, im Gras zu liegen und die Wolken zu beobachten, den Ameisen zuzusehen oder einen Wurm durch die Finger laufen zu lassen? Wo bleibt die Zeit fürs Schmusen mit Eltern oder Großeltern oder toben mit den Geschwistern?

Politiker wie Scholz sorgen dafür, dass familiäre Bindungen so gering wie möglich bleiben. Eltern sind heute viel zu beschäftigt und erschöpft. Nicht nur, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um finanziell halbwegs zurecht zu kommen, sie haben oft auch noch zusätzliche Minijobs oder nebenberufliche selbständige Tätigkeiten, weil das Geld nicht reicht. Lebensplanung ist dank befristeter Arbeitsverhältnisse ohnehin kaum möglich, weshalb sich viele junge Menschen entscheiden, gar keine Kinder zu bekommen.

Wir müssen uns nicht wundern!

Die Zahl der Kinder, die sich das Leben nehmen steigt. Immer früher müssen Kinder zum Psychiater und Therapien machen. Sie fallen auf, weil sie aggressiv sind. Erzieher und Lehrer sind zunehmend überfordert. Viele, die diesen Beruf ergriffen haben, schmeißen hin, weil sie es nicht mehr verantworten können, was in Kitas und schulen passiert.

Und was macht die Politik?

Sie schreit nach noch mehr Kitas, noch mehr Erziehern und Lehrern, noch mehr Wissen, das Kindern in noch kürzerer Zeit eingetrichtert werden soll. Wir haben inzwischen Grundschüler mit Burn-Out!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte das ändern. Aber auch Eltern selbst könnten aufwachen und diesen Wahnsinn beenden. Das geschieht übrigens schon in vielen Teilen der Erde.

Das können übrigens nicht nur die Jungen. Auch bei den Alten gibt es diesen Trend. Sich entfalten zu können gehört wohl zu den grundlegenden Bedürfnissen unseres Lebens, egal ob jung oder alt. Wenn uns das nicht möglich ist, werden wir krank.

Nachtrag:

Eine Mutter bekommt in der Regel ein Kind zur Zeit und muss sich nach der Entbindung mit dem Kind an den Tagesablauf gewöhnen. Bereits bei Zwillingen kann es zur Überforderung kommen. Selbst wenn eine Mutter mehrere Kinder bekommt, nach und nach, kann sie das gut bewältigen. Es ist aber unnatürlich, für 15 oder 20 Kleinkinder zuständig zu sein. Da wundern mich Überforderung und Burn-Out nicht.

 

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