Merkel findet Verhältnis von Kirche und Staat „gelungen“ – ich finde das nicht!

Ich, Ricarda,  mache ja keinen Hehl daraus,
dass ich einen laizistischen Staat bevorzugen würde.

Nun hat sich offensichtlich die Kanzlerin dazu geäußert,
wobei ich bisher das Video nicht gefunden habe.
Darüber berichten die Finanznachrichten.

Sie schreiben:
Zwar gebe es eine Trennung von Kirche und Staat, diese sei aber nicht vollständig wie beispielsweise in Frankreich durch den Laizismus, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast.

Wir alle müssen heute damit leben, dass die Kirchen
einen großen Einfluss auf unser Leben haben.
Das muss aber nicht so bleiben, denn es gibt inzwischen
in Deutschland mehr Atheisten als Gläubige.

Merkel erklärt:
Auch dass es im Grundgesetz einen Gottesbezug gebe – aus
Verantwortung vor Gott und den Menschen“, begrüßt die Kanzlerin.

Das sehe ich ganz anders.

Ob jemand an einen Gott glaubt oder nicht, sollte nicht nur Privatsache sein,
man sollte deswegen auch keinerlei Benachteiligungen erleiden müssen.
Das ist zwar in Frankreich gewährleistet, in Deutschland jedoch nicht,
trotz des Bekenntnisses zur Religionsfreiheit.

Das beginnt bereits mit der Einschulung und wird fortgesetzt
über die Indoktrinierung durch den Religionsunterricht.
Wenn wir überhaupt über eine Änderung des Grundgesetzes
oder eine neue Verfassung nachdenken, dann sollte es damit beginnen,
den Einfluss der Kirchen drastisch zu beschneiden.

Warum muss man als Bürger am Sonntag Morgen
* durch Kirchengeläut aus dem Schlaf gerissen werden,
* an kirchlichen Feiertagen mit Feierverboten belästigt werden,
* am Sonntag, weil Gott ruhen muss seinen täglichen Beschäftigungen
.  nicht in gewohnter Weise nachgehen können
* und Ostern auf allen Fernsehsendern mit Jesus-Filmen zugedröhnt werden?

Wenn viele Bürger die Islamisierung ablehnen,
wird übersehen, dass noch viel mehr Religionen ablehnen
und für die Kriege dieser Welt in ihnen die Ursache sehen.

Leider schweigen diese zu oft und ziehen es häufig vor,
nicht wählen zu gehen.
Sie haben nur eine kleine Lobby.

.     Ricarda

.
.
:

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