SPD in der Zwickmühle

ntv analysierte am Mi.,  8.11.2017
die aussichtslose Situation,
in die sich die SPD gebracht hat.

Egal, ob sie sich bei gescheiterten Jamaika-Verhandlungen für eine Koalition mit der CDU entscheidet und damit ihre Glaubwürdigkeit einbüßt, oder den Startschuss gibt für Neuwahlen, sie hätte in jedem Fall den Schwarzen Peter.

Scholz versucht sich immer wieder anzubiedern,
zuletzt mit der Forderung nach einem Mindestlohn
.                                   von  12,– € 
Das ist so leicht zu durchschauen, dass es in fast allen Medien thematisiert wird.

Wenn er immer wieder betont, man solle über Inhalte reden,
nicht über Personalien, dann wirkt das doch sehr gekünstelt
und erinnert mich an ein junges Mädchen, das gern zum Tanz
aufgefordert werden möchte und sich ziert, weil sie ahnt,
dass sie nicht aufgefordert werden wird.

Scholz hat noch immer nicht realisiert, dass
für ihn der Zug längst abgefahren ist.

Mit der Arroganz, mit der er in Hamburg regiert hat,
den nichtssagenden Antworten des Hamburger Senats
bei kleinen und großen Anfragen der Abgeordneten
und den Phrasen, mit denen er Bürger abspeist
(Sie auch die Bossing-Fälle der SRH-Stadtreinigung Hamburg),
wäre er als neue Personalie der SPD die Garantie
für den Todesstoß dieser Partei.

Einen Neuanfang würde die SPD´ler nur schaffen, wenn
sie das komplette Führungsteam auswechseln würden
und sich auch inhaltlich von alten Zöpfen trennen würden.

Dazu sind die SPD jedoch nicht fähig.

Sie hängen fest in den alten Verflechtungen und versuchen
an Brandt anzuschließen, den ich persönlich übrigens gar nicht mochte.

Ohne die Einsicht für das Verbrechen von Hartz IV verantwortlich zu sein
und endlich einzugestehen, dass das ein Fehler war, werden sie die Bürger
wohl auch nicht mehr erreichen.

Verantwortung für Fehler zu übernehmen war allerdings noch nie die Stärke
der Sozialdemokraten.

Ricarda

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