Wozu brauchen wir Erzieher?

Ricarda

Mit Sorge beobachte ich seit Jahren,
dass Kinder immer früher in die Obhut
von Erziehern gegeben werden.

Als Mutter von vier Kindern frage ich mich,
warum dieser Zustand von jungen Eltern
heute als normal empfunden wird.

Angefangen hat das
nach der sogenannten
Wiedervereinigung.

In der DDR wurden die Kinder den Eltern sehr früh entfremdet
und im Sinne der Diktatur erzogen.
Junge Mütter mussten arbeiten.
Die Erziehung wurde Erziehern überlassen.
Heute setzt sich vor allen Dingen Olaf Scholz dafür ein – ein kinderloser Soze,
der glaubt so brave Arbeitnehmer heran ziehen zu können.
Den jungen Müttern wird das als Chance für berufliche Karrieren verkauft.

Mit unserem Grundgesetz lässt sich das nicht wirklich vereinbaren.
Dort heißt es:    Artikel 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern
und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Nun lernen junge Eltern zu einem großen Teil gar nicht mehr,
wie man Kinder erzieht. – Sie erhalten dazu ja auch kaum eine Chance.

Ich sehe früh junge Eltern, die ihre müden Kleinkinder,
die sie offensichtlich aus dem Schlaf gerissen haben, zur Kita hetzen;
danach zum Arbeitsplatz, später in den Supermarkt und genervt nach Hause.
Sind junge Eltern mal scheinbar entspannt, schieben sie ihre Kinder
mit dem Blick von ihnen weg durch die Straßen, abwechselnd Zigarette
in der Hand oder Handy am Ohr.

Und die Erzieher ?

Viele hören auf, weil die Arbeitsbedingungen krank machen, gemobbt wird,
was das Zeug hält und sie nach wenigen Jahren ausgebrand sind.
Etliche hoch qualifizierte Erzieher wollen in diesem Job einfach nicht mehr arbeiten
und steigen aus.

Was machen unsere Politiker ?

Sie suchen Quereinsteiger, die im Hau-Ruck-Verfahren zu Erziehern ausgebildet werden sollen, um den Bedarf zu decken;  einen Bedarf, den sie erst künstlich erzeugt haben.

Wie viel sinnvoller wäre es, in die Eltern zu investieren
und ihnen sowohl die Zeit, als auch die finanziellen Mittel
und die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen würden,
um die ersten 6 Lebensjahre ihrer Kinder
gemeinsam mit ihnen zu genießen ?

Ich wünsche jungen Eltern die Rückkehr zu mehr Selbstbewusstsein
und die Unterstützung ihrer Familien und anderer Helfer,
zum Wohle der heute überforderten Eltern und deren Kindern
und letztlich unserer ganzen Gesellschaft.

Heute zwingt der Staat die Eltern ihre Kinder früh weg zu geben.
Frühkindliche Bildung ist das Goldene Kalb unserer Politiker.
Das Ergebnis sind kranke, überforderte Kinder,
von denen sich viele bereits als Kind das Leben nehmen.

Wie viel Mobbing, wie viele Selbstmorde
gehen auf das Konto dieser fehlgeleiteten Politik?

Wer könnte Kinder besser begeistern als Eltern,
die Zeit haben und sich nicht sorgen müssen
um die eigene Existenz ?

Wir brauchen nicht noch mehr Erzieher,
.                      sondern ein BGE-Bedingungsloses Grundeinkommen !

Wir brauchen auch nicht viele, ständig wechselnde Erzieher,
sondern Familien, in denen sich Kinder geborgen fühlen.

.                                                                                                                           Ricarda

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