Neuwahlen – aber bitte ohne Altlasten

Frank-Walter Steinmeier große Stunde kam…

Ich fand seine Wahl zum Bundespräsidenten
ja bereits völlig daneben.
Jetzt will Steinmeier also auch noch den Parteien-Lehrmeister machen.  – Nun verzögern sich Neuwahlen also noch einmal.

Die FDP war ja bereits zu Beginn der Gespräche nicht glücklich;
hat sich angehört,  was Merkel und Co zu sagen hatten
und kam zu dem Schluss:   Das ist nicht machbarRichtige Entscheidung !

Die Groko ist abgewählt und genau genommen ist Merkel abgewählt.
Merkel jedoch ist (bisher) nicht bereit, Platz für die jüngere Generation zu machen.
Sie hat ja auch erfolgreich jeden möglichen Nachfolger weg gebissen,
sich so scheinbar unersetzlich gemacht und die CDU mehr und mehr zersetzt.

Die CSU würde Seehofer gern zum Teufel jagen.
Man wird sehen, ob das erfolgreich gelingt.
Und auch in der SPD brodelt es tüchtig.
Olaf Scholz scheint sich einerseits Hoffnungen zu machen,
sieht aber wohl keine Mehrheit für sich auf Bundesebene.

Die FDP hat mit Christian Lindner einem Jüngeren die Chance gegeben,
wenn auch flankiert von Wolfgang Kubicki, der eigentlich auch eher kürzer treten sollte.  – Die anderen Alt-Parteien haben diesen Schritt noch vor sich.

Insofern wären Neuwahlen sehr zu begrüßen,
aber bitte mit neuen jüngeren Mannschaften und Ideen,
die sich an den Bedürfnissen der jungen Generation orientieren.
Es sollten Menschen sein, die unbelastet sind vom Hartz IV-Desaster,
der katastrophalen Flüchtlingspolitik der letzten Regierung
und unbefriedigenden Rettungs-Paketen.

Nur dann machen Neuwahlen Sinn und können zu neuen Ergebnissen führen.

Bis es so weit ist, wird es Monate dauern.

Wer auch immer sich JETZT von Steinmeier beeinflussen ließe und umfällt,
dürfte das bei der nächsten Wahl wohl bitter bereuen.
Merkel um jeden Preis will niemand mehr.

Ricarda

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3 Kommentare zu Neuwahlen – aber bitte ohne Altlasten

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    das sehe ich schon lange so, das in der Politik die jüngeren ans Ruder sollten, was schon längst überfällig ist.

    Ebenso sollte es in unserer SRH ablaufen und das nicht nur bei den Männern in Orange.
    Ein GF der auf das Abstellgleis gehört, weil er einfach nicht in diese Zeit mehr passt und sich dieser wohl auch nicht mehr anpassen kann und will.
    An seine Hand kann er auch gleich die Auslaufmodelle an PR nehmen, so das auch hier den neuen und jüngeren Platz gemacht werden kann.

    So könnte man sich eine neue und gute Ausrichtung der SRH vorstellen, die komplett neu zusammen wachsen kann, auf einen Level des gegenseitigen Respekt und Anerkennung jedes einzelnen Mitarbeiter in der SRH, mit einen guten seit langen herbeigesehnten Arbeitsklima was sich alle seit ewig wieder wünschen.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

  2. Spekuliert wird, dass es nach #NEUWAHLEN wieder eine #Groko geben könnte,
    allerdings OHNE Merkel und OHNE Schulz.

    Schulz hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt,
    kann also nicht ohne die SPD zu beschädigen
    in eine Regierung eintreten.
    Merkel Verschwinden wäre der Preis, den die SPD fordern könnte.

    • Obwohl die Stimmen gegen Merkel lauter geworden sind, fehlt den Leuten bei der CDU der Mut ihren Rücktritt zu fordern. Das erwarte ich erst, wenn die Kanzlerwahl gescheitert ist. Schäuble hat man ja elegant entsorgt. Seehofer purzelt womöglich im Dezember. Und auch bei der SPD könnte es dann noch einmal turbulent zugehen.

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