Scholz ade, Abschied tut nicht weh

Olaf Scholz schrieb heute auf Facebook:

 

 

Olaf Scholz

nun ist es entschieden: Ich werde mein Amt als Erster Bürgermeister unserer Stadt in der nächsten Woche niederlegen und als Finanzminister und Vizekanzler in die neue Bundesregierung eintreten.

Sie haben in den vergangenen Wochen gespürt, dass ich gern rasch Klarheit über meinen weiteren Weg geschaffen hätte. Aber die politischen Abläufe in Berlin haben das nicht zugelassen.

Sieben Jahre ist es her, dass Sie mich zu Ihrem Bürgermeister gewählt haben. Für Ihr Vertrauen bin ich immer noch sehr dankbar. Meine Zeit im Hamburger Rathaus zählt zu den spannendsten und auch schönsten Jahren meines bisherigen politischen Lebens. Mich hat diese Aufgabe sehr erfüllt und ich habe gern für Sie und meine Heimatstadt Hamburg gearbeitet.

Ein kurzer Blick zurück sei mir gestattet: Wir haben den Wohnungsbau angekurbelt, für gute und gebührenfreie Betreuung, Bildung und Ausbildung – von der Kita, über die berufliche Bildung bis zur Uni – gesorgt, die Elbphilharmonie fertig gebaut, wir planen auf dem Grasbrook und in Oberbillwerder neue Stadtteile. In Hamburg werden wieder U- und S- Bahnen gebaut. Der Staatshaushalt ist in Ordnung. Die Zahl der Arbeitsplätze ist erheblich gestiegen. Die Wirtschaft wächst. Straßen werden gebaut und endlich instand gehalten; die Elbvertiefung ist auf dem Weg. Polizei und Justiz sind viel besser ausgestattet und leisten gute Arbeit. Ich könnte diese Liste getrost fortsetzen, möchte mich aber hier kurzfassen: Das Feld ist bestellt. Die Stadt ist auf einem guten Weg. Das ist das Ergebnis einer echten Gemeinschaftsleistung, deshalb bin ich zuversichtlich, dass jene, die mir nun nachfolgen, diesen erfolgreichen Weg weitergehen werden.

Ich bin mit Leib und Seele Hamburger. Sieben Jahre lang eine so tolle Stadt wie Hamburg regieren zu dürfen, ist etwas Großes. Und ich hätte noch Ideen und Vorstellungen für sieben weitere Jahre gehabt. Meine persönlichen Pläne sahen eigentlich nicht vor, jetzt als Bundesminister nach Berlin zu wechseln.

Und doch kommt es so – weil die Weltenläufe sind, wie sie sind, weil vermeintlich aussichtsreiche politische Bündnisse nicht zustande kommen, und weil es Zeiten gibt, in denen man Verantwortung übernehmen muss. Ich bin nie jemand gewesen, der sich vor der Verantwortung drückt. Und deshalb müssen auch persönliche Pläne über den Haufen geworfen werden, wenn es die Lage erfordert.

So gebe ich nun ein Amt auf, das ich in guten und in weniger guten Zeiten mit ganzem Herzen ausgeübt habe. Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg zu sein, meiner Heimatstadt, das hat mir sehr viel bedeutet. Nicht zuletzt die vielen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, den Hamburgerinnen und Hamburgern, sind mir immer wichtig gewesen und werden mir immer in lebhafter Erinnerung bleiben. So scheide ich mit einem weinenden Auge aus dem Hamburger Rathaus.

Ich bleibe Hamburger. Und unserer Stadt aus tiefstem Herzen verbunden. Es war mir eine große Ehre, meine Kraft und meine politische Energie für Sie einsetzen zu dürfen.
Ich sage tschüss – und Sie wissen, das heißt bei uns auf Wiedersehen.

Ihr
Olaf Scholz

Meine Antwort, bevor sie dort von seinem Team gelöscht wird:

Margit Ricarda Rolf :
Sie waren für mich die schlimmste Enttäuschung eines Politikers bisher.
Verantwortung haben Sie nie übernommen, sondern sich immer nur
mit Ausflüchten davon gestohlen.
Deshalb haben wir die Aktion „Rote Karte für Scholz“ gestartet.
Erwarten Sie nicht, dass wir schweigen werden, nur weil Sie sich vom Acker machen.
Sie hinterlassen Hamburg mit den schlechtesten Luft-Werten, die wir je hatten.
Ihr Wohnungsbau-Konzept ist Augenwischerei, denn jährlich werden mehr Sozialwohnungen abgebaut als nachgebaut.
Sie haben 2.500 Bäume fällen lassen, aber nur 250 nachgepflanzt.
Sie versiegeln Fläche in Hamburg und schaffen Ausgleichsflächen in Mecklenburg-Vorpommern.
Würde Ihnen Hamburg ernsthaft am Herzen liegen, was ich entschieden bestreite,
dann hätten Sie ökologisch und nachhaltig gebaut und nicht Nist- und Brutflächen
für Fledermäuse und Kiebitze auseinander gerissen.
Sie hätten heimische Bäume in der Hafen-Citiy gepflanzt und sinnvoll Spider-City ins ökologische Gleichgewicht gebracht.
Für mich sind und bleiben Sie ein Quiddje, der Hamburg nur als Sprungbrett benutzt hat. Ich werde Ihnen auf den Versen bleiben und Ihrer Politik auf die Finger schauen.
Mit mir tun das alle Müllmänner, die Sie im Stich gelassen haben, mit Ausnahme der drei, die Bossing bei der Mülle nicht überlebt haben.
Sie hätten Mobbing in Hamburg zur Chefsache machen können,
haben sich aber dagegen entschieden.

Ich bin froh, dass Sie jetzt gehen und verbinde damit die Hoffnung,
dass Ihr Nachfolger es besser macht.
Hamburg kann aufatmen.

.                                                    Ricarda

.
.
.
:

Diesen Artikel mit anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • Ask
  • email
  • Print
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bund, Deutschland, Europa, Hamburg, Politik-Aktuell, Rote Karte abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Scholz ade, Abschied tut nicht weh

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Gratulation Herr Bürgermeister ! Gratulation Hamburg ! Gratulation SRH !

    Beileid Deutschland !

    Zuerst möchte ich ihnen Herr Bürgermeister Gratulieren, das sie endlich das Amt des 1.Bürgermeister Hamburg niederlegen und verlassen.
    Da sie nie Manns genug waren nach ihren enormen Fehltritten in Hamburg von selbst zurück zutreten, was natürlich ihr politisches aus bedeutet hätte, ist es nun zwar nicht durch ihre Freiwilligkeit dazu gekommen, das sie Hamburg Richtung Berlin verlassen werden, sondern leider (!) erst durch eine Mehrheit in ihrer Partei, die durch Angst ihnen diesen Weg erst ermöglicht hat, wobei inzwischen immer noch ein Hauch von Wahlfälschung in freien Medien in der Luft liegt, durch Einlagerung der Wahlpost der Mitglieder ihrer Partei der SPD an einen Geheimen Ort, wo man hätte gewiss manipulieren können !?

    Hamburg kann man nur dazu Gratulieren endlich so einen Mann,Politiker und Bürgermeister wie ihnen los zu sein, denn nicht nur das sie als Grinsemann und Schuldenkönig hier in Hamburg schon bekannt sind, nein sie sind auch der hauptverantwortliche für den G20 Skandal in HH,sie sind als oberster Dienstherr HH auch verantwortlich für das Mobbing und Bossing in der SRH, sowie des innerlichen Zustand dieser unserer SRH und zu guter letzt verantwortlich für den Skandal um die Grünoffensive in Hamburg die den HH Steuerzahler am Ende 27 Millionen Euro gekostet hat.
    Sie haben bewusst und gewusst zugesehen, wie ihr Umweltsenator und der 1. GF der SRH die Müllmänner Hamburg bis heute systematisch kaputt reduziert und durch immer weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und Fahrzeugen, bei immer mehr körperlicher Belastung seit Jahren voran getrieben haben und durch besseren wissen damit den Müllmännern HH auf Dauer körperlichen Schaden zugeführt haben !
    Mobbing und Bossing ist in der SRH vorhanden und nicht zu leugnen, wobei das Beispiel des 1,GF der SRH letztes Jahr vor Gericht mit der Mobbing Zentrale Hamburg aufzeigte, das es keinen (!) Freispruch seinerseits gab, sondern nur (!) einen Vergleich, was einen sehr faden Beigeschmack unseres 1.GF in dieser Sache hinterlässt !
    Weiterhin lassen Sie HH im Chaos von Recht und Ordnung zurück, indem Sie (!) die Antifa in HH schalten und walten haben lassen wie diese wollten und wollten wohl friedliche Bürger HH bei angemeldeten Demos nicht beschützen und Räumen (Blockierung durch Antifa ), so das auch Hamburger besonders Frauen,alte Menschen und Kinder inzwischen Angst haben müssen auf die Straße zu gehen, denn es wird anscheinend vor nichts mehr halt gemacht ( 68 Jähriger Mann mit Deutschland Fahne soll nach Berichten freier Medien auf dem Weg von Antifa wegen der Deutschland Fahne zusammen geschlagen worden sein ).

    Gratulieren dazu kann man auch unserer SRH, denn nun besteht endlich (!) durch einen nachfolgenden neuen Bürgermeister Tschentscher HH die Chance, die SRH neu auszurichten und innerhalb dieser endlich von oben herab klar Schiff zu machen,was sie als amtierender Bürgermeister von Hamburg anscheinend nicht gebacken gekriegt haben und wohl auch bewusst nicht wollte.
    Darauf liegt die Hoffnung vieler innerhalb der SRH und durch eine neue Führung die schon lange überfällig ist und durch demnächst neue PR Wahlen mit den Gewerkschaften könnte was neues und besseres wieder zusammen wachsen in Hamburg.
    Deshalb kann man dem wohl nachfolgenden nächsten Bürgermeister Tschentscher nur ein besseres glücklicheres Händchen wünschen für Hamburg und unserer SRH, besonders im Umgang als Dienstherr mit anderen Menschen und Angestellten im öffentlichen Dienst !
    Wenn man aber wieder hört und liest er würde den gleichen Kurs des alten Bürgermeister halten wollen, lässt dieses wohl ebenso nichts gutes Ahnen.
    Jeder und auch er hat aber ein Chance verdient und deswegen hoffen und warten wir erst einmal ab.

    Großes Beileid gilt allerdings unseren Land, was so einen Mann und Politiker wie Sie in so einer Position überhaupt nicht verdient hat, denn Finanzminister und Vizekanzler ist einfach nur lächerlich, denn wer in Hamburg einfach am Ende in den Steuertopf von 27 Millionen greift und dieses weil man mit einer zusätzlichen Gebühr pro Meter für Grundstücksbesitzer nicht durchkam, weil diese auch schon eh eine Gebühr bezahlen und sich dagegen mit Erfolg öffentlich zur Wehr setzten, der kann doch im ernst nicht geeignet sein für das Amt eines Finanzminister, ganz zu schweigen von dem Thema Elbphilharmonie , was HH Steuerzahler Maße an Geld gekostet hat.
    Und mit so einer Vorgeschichte kann man auch kein Vizekanzler von Deutschland sein, damit macht man sich in Deutschland und der Welt nur unglaubwürdig und zum Gespött der Leute.

    Von hier aus kann man ihnen nur sagen, früher galten sie als Hoffnung vieler, nur jetzt sollten sie sich selber keine große Hoffnung auf ein politischen Überleben Ihrerseits machen, denn dazu haben sie kein großartiges Format um lange in Berlin und der Regierung überleben zu können, genau wie ihre Partei die SPD, die dem Untergang geweiht sein wird, wozu sie genauso wie noch andere ihrer Partei Genossen dazu beigetragen haben.

    Deutschland und Hamburg haben bessere Politiker verdient wie Sie, die gemäß ihres Eides ihren Land Dienen und Schaden von ihren Volk fernhalten und nicht Experimente mit ihnen machen sollten !

    Auf Nimmerwiedersehen ihr

    Gemobbter Müllmann aus SRH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.